Protokoll der Sitzung vom 22. September 2015

Protokoll der Sitzung vom 22. September 2015

Sitzungsort: Gaststätte Zorbas, Haus Ennepetal

Bericht Stadtentwicklungsausschuss (Behandlung unseres Antrags)

Die Aufstellung der Fahrradständer ist beschlossen worden, der Betriebshof hat den Auftrag, allerdings kann noch kein Ausführungstermin angegeben werden. Bis zur nächsten Sitzung müssen wir nochmal nachhaken.

Bericht Radtour der Gevelsberger (Enneperunde)

Die Routen wurde von einer relativ großen Gruppe abgefahren. Als Schwachpunkte wurden genannt:

  • Durchfahrt Kruiner Tunnel: Konflikt mit Autoverkehr
  • Einige Durchfahrtsperren in Gevelsberg
  • Fahrbahndecke Nähe Hasper Talsperre (Plessen)
  • Beschilderung Breckerfeld (am Kreisverkehr)

Kurzer Sachstand zu den aktuellen Baumaßnahmen:

  • Stützwand ESM läuft – haben wir keinen Einfluss (?)
  • Kreisverkehr B7: erst 2018, weil die Maßnahme in ihrer Gesamtheit sehr kompliziert ist
  • Kahlenbecker Straße: 2016 soll der Schutzstreifen angelegt werden.
  • Kirchstraße Handlungsbedarf erst, wenn die konkreten Planungen beginnen
  • Lückenschluss Hasperbach soll 2016 durchgeführt werden
  • Weiterführung Radweg B 483: z. Zt. Grundstücksankäufe des Landesbetriebes
  • diverse Umlaufsperren sind nach Infos von Herrn Höhl umgesetzt / geändert.

Besprechung der Arbeitsliste

  1. Die Ebike Freunde haben sich den Bereich Büttenberg näher angesehen: Die Hembecker Talstraße ist stark frequentiert, Radfahren in Richtung Wuppermannstraße ist nur schlecht möglich. Wäre an der Seite zum Wald hin eine Verbesserung möglich? Problem ist der Werksverkehr mit Be- und Entladen von LKW.Topografisch ist die Anbindung über diese Straße optimal, auch weil Tempo 30 dort vorgeschrieben ist. Die letzte Baumaßnahme an dieser Straße war eine Kanalverlegung / Ausbesserung. Bei einem Vollausbau wäre ein Radweg wünschenswert. (Politische Entscheidung) Schwierige Grundstücksverhältnisse bei einer eventuellen Verbreiterung. Schwierige Entwässerung. Eine einfache Verbesserungsmöglichkeit wird von nicht gesehen – bei einer größeren Baumaßnahme sollte man  aber etwas versuchen.

    Zweite Erschließung des Büttenbergs ist die B7. Im unteren Bereich rechts ist der Bürgersteig recht breit und könnte genutzt werden, im oberen Bereich ist der Gehweg jedoch zugeparkt. Im Radkonzept ist ein Schutzstreifen vorgesehen, Probleme seitens des Landesbetriebs, weil angeblich die Fahrbahn im Bereich der Einmündungen zu schmal ist. Diese Aussage wird allgemein angezweifelt.

    Ergebnis: Für eine sichere Erschließung des Büttenbergs erscheint uns ein Schutzstreifen als preiswerteste Lösung. Langfristig muss die Situation an der Hembecker Talstraße verbessert werden (Erschließung „Mit der Sonne bauen“)

  2. Richtung Rüggeberg Milspe > HombergeDie vorgesehen Route parallel zur Rüggeberger Straße (Julius Bangert Straße und Ewald Oberhaus Straße) ist teilweise sehr steil, so dass die Rüggeberger Straße selbst besser geeignet erscheint. Hier ist der steile Bereich nur sehr kurz und könnte über die Hans Sachs Straße umfahren werden. Außerdem ist der Weg von Ewald Oberhaus Straße zur Neuenlander Straße nicht nutzbar.

    Richtung Homberge > Rüggeberg

    Der vorhandene Radweg hört nach kurzer Zeit auf, er läßt sich auch nur schlecht nutzen (schlechter Zustand, Sperren im Bereich der Einmündung zum Komp.werk, zweimalige Straßenquerung in kurzem Abstand) und wirkt auf Radfahrer in Richtung Rüggeberg eher abschreckend. Es fehlt für das verbleibende Stück ein Radweg. Konkrete Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern gibt es nicht, die Landwirte als Eigentümer sind nicht begeistert. Die Breite eines Radweges sollte 2,5 m sein zuzüglich Pflanzstreifen. Insgesamt etwa 4m. Schwierig wird auch die Topografie im Bereich Mühlighausen / Uhlenbart.

    Ein Radweg wäre natürlich auch touristisch von Bedeutung (Filder Busch, Parkplatz am Uhlenbart)  Als Vision könnte ein Wegenetz bis Radevormwald entstehen. Eine fahrradfreundliche Vernetzung der Ortsteile Ennepetals als einziges Argument wird keine große Begeisterung auslösen. Ein Antrag auf Bau eines Radweges von Homberge nach Rüggeberg liegt der Verwaltung bereits vor. In diesem Zusammenhang wird eine Karte gewünscht, auf der mögliche Strecken für ein touristisches Wegenetz gesucht und eingezeichnet werden können.

    Ergebnis:
    – Im Radverkehrskonzept soll der „Anstieg“ nach Homberge überprüft werden.
    – Der Antrag zum Bau des Radweges wird unterstützt

  3. Als nächster Schritt soll die Verbindung Altenvoerde-Voerde untersucht werden (Thema in den nächsten Sitzungen). Stichpunkte:
    – Schutzstreifen an der Milsper Straße  / Konflikt mir Parkplätzen
    – alternative Wegführung: Effeystraße, Paradies, …
    Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wollen wir die weitere Diskussion auf die nächsten Sitzungen verschieben. Jeder soll sich das Konzept daraufhin ansehen, ob es besonders wichtige Punkte gibt.

Beteiligung an der Stadtfete:

Die Anwesenden sehen keine Möglichkeit, sich als ProRad an der Fete zu beteiligen.

Fleece-Jacken – aktueller Stand

Gestaltung wird überlegt (ProRad / Internetadresse / …), Vorschlag soll beim nächsten Mal vorgestellt werden.
Internetadresse kann erst aufgedruckt werden, wenn die Seite steht

Erstellen der Seite:

  • Sie sollte unsere Vorstellungstexte enthalten,
  • weitere Rubriken: aktuelles, Termine, Routen mit GPX-Daten, …
  • Jürgen Hofmann will jemanden fragen, keine Konkurrenz zur Stadtseite oder Kluterthöhlenseite, stattdessen gegenseitige Verlinkung

Nächstes Treffen:

17. November 18 Uhr, Zorbas mit Schwerpunkt Tourismus

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