Die Enneperunde

Die Enneperunde

Das Fachforum Radverkehr aus Gevelsberg hatte zur “Enneperunde” am 19. August eingeladen. Vom Start in Ennepetal-Milspe auf dem Marktplatz ging es über Gevelsberg, Hagen-Haspe zunächst nach Voerde, wo sich die Gruppe teilte: Während einige direkt nach Milspe zurückfuhren, folgte der Rest der Gruppe der ehemaligen  Straßenbahntrasse bis Breckerfeld.

Einen Eindruck vermittelt Enzos Video:

Auch wenn die Strecke größtenteils in einem guten Zustand ist, fielen doch einige Verbesserungsmöglichkeiten auf:

  1. In Ennepetal ist die Verkehrsführung vor dem ABC-Gebäude sehr schlecht und eine Beschilderung für den neu entstandenen Weg vor ESM fehlt komplett bis zum Kruiner Tunnel. Für den Autoverkehr ist natürlich bestens gesorgt.
  2. In Gevelsberg fallen einige Umlaufsperren unangenehm auf. Sie entsprechen in keinster Weise den aktuellen Empfehlungen und sind für Fahrräder mit Anhänger schwer, für Liegeräder z.T. gar nicht zu passieren.
  3. Die Verkehrsführung vom Vogelsang bis Haspe ist für touristische Touren nicht gut geeignet. Die “Umfahrung B7” ist etwas besser, jedoch müssen auch hier Anhänger und Liegeräder über die Sperren getragen werden.
  4. Die Verkehrsführung (Abkürzung Voerde > Altenvoerde) über den Kinderspielplatz in Voerde ist nicht sehr glücklich. Eine Alternative Route über die Effey- und Königsberger Straße sollte geprüft werden. Sie enthält in der Gegenrichtung auch weniger Steigungen.
  5. Weiter auf der Abkürzungsstrecke ist der Weg hinter der Firma Ischebeck aufgrund von Baumaßnahmen nicht passierbar. Ein Hinweis in Voerde (und an anderen Stellen) würde die Radfahrer nicht zwingen, die Gewerbestraße wieder hinauf zur Loher Straße zu fahren.
  6. In Breckerfeld gibt es am neu eingerichteten Kreisel am Ortseingang kein Schild für die vorhandenen Radwege (Enneperunde und Abkürzung durchs Steinbachtal).

Allerdings gab es auch durchaus positive Ergebnisse, für die wir uns bei den Städten Ennepetal und Hagen ausdrücklich bedanken:

  1. In Ennepetal-Verneis ist der Lückenschluß sehr gut gelungen und eine Befahrung ist gefahrlos möglich.
  2. Im weiteren Verlauf vor der Hasper Talsperre ist der Weg ausgebessert worden, so dass die gefährlichen Absenkungen zum Fahrbahnrand nicht mehr vorhanden sind.

Eine Liste der Verbesserungen werden wir an die jeweiligen Stadtverwaltungen schicken – mal sehen, was sich tut (und vor allem wie schnell)

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